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KI Agenten

Meta gibt jedem Muse-Agenten eine eigene E-Mail-Adresse

Muse läuft bislang nur in den USA. Das passende Gerät Muse Charm soll im Dezember 2026 in den Handel kommen.

Lukas GörögLukas Görög2 Min. Lesezeit
Meta gibt jedem Muse-Agenten eine eigene E-Mail-Adresse
Meta gibt jedem Muse-Agenten eine eigene E-Mail-Adresse

Jeder Muse-AgentEin KI-System, das nicht nur antwortet, sondern Aufgaben selbst ausführt: etwa eine Buchung vornehmen oder ein Formular ausfüllen. bekommt eine eigene E-Mail-Adresse. Meta kündigte das am 23. September 2026 auf seiner Entwicklerkonferenz Connect in Menlo Park an (Quelle: Meta). Muse ist der neue KI-Assistent des Konzerns, vergleichbar mit ChatGPT. Er soll aber nicht bloß antworten, sondern Aufträge abarbeiten: E-Mails bearbeiten, Formulare ausfüllen, Reisen buchen, einkaufen. Über die Adresse kann der Nutzer dem Agenten schreiben, und der Agent kann darüber nach außen auftreten.

Bisher gibt es Muse nur für Nutzer in den USA.

Der Meta Muse Agent soll den Mac bedienen

Die Mac-App von Muse erhält Zugriff auf den Rechner: Mit Zustimmung des Nutzers soll der Agent Programme bedienen und Aufgaben weiterlaufen lassen, auch wenn die App geschlossen ist (Quelle: The Gadgeteer). Wie weit diese Zustimmung reicht und was der Agent ohne Rückfrage tun darf, steht in den Ankündigungen nicht. Das Muster kennt man von anderen Anbietern: Auch Rabbit lässt sein Betriebssystem fremde Rechner steuern.

Dazu kommt ein Videochat. Der Nutzer spricht mit einer animierten Darstellung des Agenten statt nur mit einer Stimme.

Auf der Brille reagiert Muse auf die Blickrichtung

In den kommenden Monaten, soll Muse auf Metas KI-Brillen laufen. Aktiviert wird der Agent per Zuruf seines Namens. Meta nennt als Beispiele: das Anleiten beim Training, das Protokollieren von Mahlzeiten und Aktionen zu Produkten, die der Nutzer gerade ansieht (Quelle: Meta).

Für alle, die keine Brille tragen wollen, gibt es ein eigenes Gerät. Muse Charm ist handtellergroß und hat einen rund zwei Zoll großen OLED-BildschirmDisplaytechnik mit selbstleuchtenden Bildpunkten, verbreitet in Smartphones und Smartwatches., Kameras, Lautsprecher, Mikrofone, 5G und USB-C. Verkauft werden soll es ab Dezember 2026. Einen Preis nannte Meta nicht, laut Bloomberg soll er ungefähr auf dem Niveau einer Smartwatch liegen.

Die Ankündigungen kommen dicht getaktet: Muse ist wenige Wochen alt, und Meta hängt bereits Brille, Gerät und Rechnersteuerung daran.

Die E-Mail-Adresse wirkt am unscheinbarsten, hat aber die größten Folgen. Ein Agent mit eigener Adresse tritt gegenüber Dritten auf, und Dritte können ihm schreiben. Wer eine Buchungsbestätigung von einer Muse-Adresse erhält, weiß nicht, ob ein Mensch sie geprüft hat. Für Unternehmen entsteht damit eine neue Absenderklasse im Posteingang, die weder Mitarbeiter noch Kunde ist. Metas Beispiele bleiben im Privaten: Sport, Essen, Einkaufen. Im Beruflichen funktioniert die Adresse genauso.

Quellen:

Wie sollten Unternehmen mit E-Mails umgehen, die von einer Agenten-Adresse wie der von Muse kommen?

Ergebnisse sehen Sie nach Ihrer Stimme.

Häufige Fragen

Wofür ist die eigene E-Mail-Adresse des Muse-Agenten gedacht?

Über die eigene Adresse kann ein Nutzer dem Muse-Agenten Aufträge schicken. Der Agent soll darüber auch nach außen kommunizieren, etwa E-Mails bearbeiten, Formulare ausfüllen, Reisen buchen oder Einkäufe erledigen. Damit wird Muse von einem Chatbot zu einem Dienst, der Aufgaben in fremden Systemen ausführt.

Welche Rechte erhält Muse auf einem Mac?

Die Mac-App soll Programme bedienen und Aufgaben weiterführen können, wenn die App geschlossen ist. Welche Befugnisse der Nutzer einzeln freigibt und wann Muse erneut nachfragen muss, bleibt nach den bisherigen Ankündigungen offen. Genau diese Grenze entscheidet darüber, wie sicher der Agent im Alltag eingesetzt werden kann.

Wann startet Meta Muse in Deutschland?

Einen Termin für Deutschland hat Meta bisher nicht genannt. Muse ist derzeit nur für Nutzer in den USA verfügbar. Auch für die KI-Brillen und Muse Charm nennt der Konzern in den vorliegenden Ankündigungen keinen deutschen Marktstart. Wer den Agenten hierzulande nutzen will, muss daher auf weitere Angaben warten.

Wie unterscheidet sich Muse von einem gewöhnlichen Chatbot?

Ein gewöhnlicher Chatbot beantwortet meist Fragen oder erzeugt Inhalte. Muse soll zusätzlich Programme bedienen und Aufträge ausführen, etwa eine Reise buchen oder ein Formular ausfüllen. Über die E-Mail-Adresse kann der Agent selbst mit anderen Personen oder Diensten kommunizieren. Das ähnelt stärker einem Computeragenten als einem reinen Gesprächssystem.

Was kostet Muse oder das Gerät Muse Charm?

Zu einem Preis für Muse oder Muse Charm liegen in den genannten Ankündigungen keine Angaben vor. Fest steht nur, dass Muse Charm ab Dezember verkauft werden soll. Das Gerät besitzt einen etwa zwei Zoll großen OLED-Bildschirm, Kameras, Mikrofone, Lautsprecher, 5G und USB-C. Ein genauer Verkaufsstart fehlt.

Wie kann Muse künftig über die Brille genutzt werden?

Auf Metas KI-Brillen soll Muse in den kommenden Monaten verfügbar werden. Der Agent wird per Zuruf seines Namens aktiviert und kann auf die Blickrichtung reagieren. Als Beispiele nennt Meta Trainingsanleitungen, das Protokollieren von Mahlzeiten sowie Informationen zu Produkten, die der Nutzer gerade ansieht.

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