
ChatGPT-Werbung: OpenAI zielt auf den Kaufprozess
OpenAI führt visuelle Anzeigen in seinem KI-Assistenten ein. Die Einblendungen erscheinen während der Bilderzeugung. Damit baut das Unternehmen die Plattform zu einem kommerziellen Ökosystem aus.
Wer verdient mit KI Geld, wer verbrennt es, und welche Geschäftsmodelle tragen wirklich. Wir beobachten Übernahmen, Finanzierungen, Preismodelle und Marktverschiebungen und rechnen nach, was hinter den grossen Zahlen steckt. Für alle, die wissen wollen, wie sich der Markt entwickelt, bevor sie eigene Investitionen freigeben.

OpenAI führt visuelle Anzeigen in seinem KI-Assistenten ein. Die Einblendungen erscheinen während der Bilderzeugung. Damit baut das Unternehmen die Plattform zu einem kommerziellen Ökosystem aus.

Microsoft und Meta schränken die interne Nutzung von Anthropics KI-Modellen für ihre Mitarbeitenden stark ein. Die Entscheidung zeigt den Trend großer Tech-Konzerne, die Abhängigkeit von externen Anbietern zu verringern.

Die Budgets für KI in US-Unternehmen sinken, während das Nutzungsvolumen einen neuen Höchststand erreicht. Der Preiskampf zwischen Anthropic und OpenAI verlagert den Fokus von den Modellkosten auf den nachweisbaren Zeitgewinn im Betrieb.

Google testet, wie man Verlage für KI-Antworten in der Suche bezahlt. Die ersten Auszahlungen fallen minimal aus, die Berechnungskriterien bleiben geheim.

OpenAI und Synopsys entwickeln gemeinsam ein spezialisiertes KI-Modell für die Halbleiterbranche. Das System bedient komplexe Fachsoftware eigenständig. Die Partner teilen sich die Einnahmen.

Mistral baut in Bayern Teams für Industrie-KI auf, während AMD Milliarden in räumliche Modelle investiert. Tragfähige Anwendungen für die Masse fehlen jedoch bisher.

AMD übernimmt das auf räumliche Intelligenz spezialisierte KI-Start-up World Labs. Der Chipkonzern zahlt den Kaufpreis von 8,2 Milliarden Dollar vollständig in Aktien.

Die Firma hinter den Claude-Modellen veröffentlicht vor dem Sprung an die Börse seine Finanzdaten. Die massiven Verluste verdeutlichen, was die Entwicklung von Sprachmodellen kostet.

Die führenden Technologiekonzerne investieren bis 2027 voraussichtlich 1,2 Billionen Dollar in neue Rechenzentren und Chips. Künstliche Intelligenz wird damit zunehmend zu einer Frage des Kapitals und der Geopolitik.

Anthropic warnt im Börsenprospekt vor „katastrophalen oder existenziellen Risiken für die Menschheit“ und will zugleich mindestens 518 Milliarden Dollar in Infrastruktur stecken. Laut Reuters entfallen 80 von 261 Seiten auf Risikofaktoren.

ChatGPT hält laut Similarweb wieder 55,5 Prozent des weltweiten Web-Traffics von KI-Chatbots, nach 52,7 Prozent drei Monate zuvor. Similarwebs eigener Blog nennt rund 53 Prozent. Für Unternehmen ist beides wenig aussagekräftig.

OpenAI meldet für sein Werbegeschäft in ChatGPT einen annualisierten Umsatz von einer Milliarde Dollar und öffnet die Selbstbuchung für Europa. Werbung sehen nur Nutzer der Tarife Free und Go – gekennzeichnet und unterhalb der Antwort.