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Microsoft Copilot Super-App: Chat, Code und Agenten rücken in einer Oberfläche zusammen

Der bisherige Assistent Scout zieht unter dem neuen Namen Autopilot in die gemeinsame Oberfläche ein. Das Programm bildet künftig den Standardeinstieg für alle KI-Aufgaben auf dem Rechner.

Lukas GörögLukas Görög1 Min. Lesezeit
Microsoft Copilot Super-App vereint Chat, Code und Agenten
Microsoft Copilot Super-App vereint Chat, Code und Agenten

Chat, Code-Generierung und KI-Agenten laufen auf dem Rechner künftig an einem Ort zusammen. MicrosoftMeistern Sie Microsoft Copilot für Ihren Büroalltag. hat die Copilot Super-App offiziell vorgestellt (Quelle: The Verge). Die neue Anwendung fasst bisher getrennte Funktionen auf einer Oberfläche zusammen. Nutzer finden dort die drei Reiter „Home“, „Code“ und „Autopilot“. Der Bereich „Home“ vereint den normalen Chat mit der Funktion „Cowork“. Das Programm bildet den neuen Standardeinstieg für alle KI-Aufgaben.

Microsoft Copilot Super-App: Autopilot ersetzt Scout

Im Zuge der Neugestaltung benennt Microsoft seinen persönlichen KI-Assistenten um. Die Software, die der Konzern auf der Entwicklerkonferenz im Frühjahr noch als Scout präsentierte, heißt nun Autopilot. Wie Unternehmen diese Autopilot-Funktionen intern abrechnen, hängt von der genutzten Kapazität ab.

Die Zusammenführung der Werkzeuge folgt einer generellen Branchenentwicklung. Laut einer Untersuchung des KI-Anbieters OpenAI gehen Firmen zunehmend von der reinen Assistenz zur direkten Ausführung durch autonome Systeme über (Quelle: OpenAI). Der Suchmaschinenbetreiber Perplexity übergibt seinem Modell GPT-6 Astra inzwischen die Kontrolle über ganze Systeme: Die KI schreibt Softwareänderungen und überwacht die Produktionsebene. Der Mensch greift nur noch selten ein (Quelle: OpenAI).

Die Bündelung von Chat, Code und Agenten verschiebt die Kaufentscheidung grundlegend. Unternehmen wählen nicht mehr einzelne Werkzeuge für isolierte Aufgaben aus. Sie entscheiden vielmehr, wie viel ihrer Arbeitsorganisation sie einem einzigen Anbieter überlassen. Wer Agenten, Programmierung und Kommunikation kontrolliert, liefert das faktische Betriebssystem für die Wissensarbeit.

Quellen:

Wie viel Arbeitsorganisation sollten Unternehmen einem einzigen KI-Anbieter überlassen?

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Häufige Fragen

Welche Funktionen bündelt die Copilot-Super-App genau?

Microsoft führt drei Bereiche in einer Anwendung zusammen: „Home“, „Code“ und „Autopilot“. „Home“ enthält den normalen Chat und die Funktion „Cowork“. Unter „Code“ entsteht Software, während „Autopilot“ Aufgaben eigenständig ausführen kann. Damit wird Copilot zum zentralen Einstieg für Chat, Programmierung und KI-Agenten auf dem Rechner.

Was ändert sich durch die Umbenennung von Scout in Autopilot?

Inhaltlich beschreibt Microsoft denselben persönlichen KI-Assistenten, den der Konzern zuvor als Scout vorgestellt hatte. Der neue Name lautet Autopilot. Die Abrechnung hängt laut Microsoft von der genutzten Kapazität ab. Für Unternehmen zählt deshalb neben dem Funktionsumfang auch, wie viele Aufgaben und Rechenvorgänge ihre Agenten ausführen.

Ist GPT-6 Astra Teil der Microsoft-Copilot-Super-App?

Dafür gibt es in den vorliegenden Angaben keinen Hinweis. GPT-6 Astra wird im Artikel im Zusammenhang mit Perplexity genannt. Dort kann das Modell Software ändern und den laufenden Betrieb überwachen. Microsofts Ankündigung beschreibt dagegen die neue Oberfläche und ihre Bereiche, nennt aber kein bestimmtes Modell für Copilot.

Welche Risiken entstehen, wenn Agenten mehr Aufgaben selbst ausführen?

Agenten können Arbeitsschritte übernehmen, bei denen Fehler direkte Folgen haben. Das gilt besonders für Code und laufende Systeme. Unternehmen müssen deshalb festlegen, welche Rechte ein Agent erhält und wann ein Mensch eingreifen muss. Je mehr Funktionen in einer Anwendung liegen, desto größer ist außerdem die Abhängigkeit von diesem Anbieter.

Lohnt sich die Super-App für Unternehmen gegenüber einzelnen Werkzeugen?

Das hängt vom Arbeitsablauf und vom gewünschten Kontrollgrad ab. Eine gemeinsame Oberfläche kann Wechsel zwischen Chat, Code und Agenten vermeiden. Gleichzeitig bündelt ein Unternehmen damit mehr Aufgaben bei Microsoft. Entscheidend sind daher weniger einzelne Funktionen als Preis, Rechteverwaltung, Datenschutz, Zuverlässigkeit und die Frage, wie leicht sich der Anbieter später wechseln lässt.

Wann können Nutzer die neue Copilot-App verwenden?

Microsoft hat die Anwendung offiziell vorgestellt, doch die vorliegenden Informationen nennen keinen konkreten Starttermin für alle Nutzer. Unklar bleibt auch, welche Funktionen sofort verfügbar sind und welche Konten sie erhalten. Unternehmen müssen daher auf Microsofts Angaben zu Veröffentlichung, Zugangsbedingungen und Abrechnung warten, bevor sie den Einsatz verbindlich planen.

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